Zuständig für die Schiedsrichterbetreuung beim VfB ist Herr Werner Hünerfauth! Bei Fragen schicken Sie uns einfach eine E-Mail an die Abteilung Schiedsrichter im VfB 1921 Hochstadt e.V.
Homepage der Schiedsrichter beim SWFV →
Ein Jahr Schiedsrichter-Betreuer beim VfB Hochstadt


“Ohne Schiedsrichter, kein Fußball!” > unter diesem Motto hat der Vorstand zu Beginn des Spieljahres 2004/2005 einen Schiedsrichter- Betreuer bei den Hochstadter Heimspielen eingesetzt. Von der Ankunft bis zur Abfahrt wird der SR betreut, wird persönlich begrüßt , erhält seinen reservierten Parkplatz, wird in die SR-Kabine begleitet und der SR-Betreuer gibt über alle spielrelevanten Fakten Auskunft. Wünsche des SR bezüglich Platzbau und – Markierung werden unverzüglich erledigt. Zur Halbzeit wird der SR in seine Kabine geleitet wo die jahreszeitlich passenden Pausengetränke gereicht werden.
Bereits vor dem Spiel wird vom SR-Betreuer die Platzordnung eingeteilt, die übrigens während der ganzen Runde 2004/2005 nicht aktiv werden mußte! Nach dem Spiel wird dem SR seine Vergütung und die Fahrkosten überbracht, oft folgt auch noch ein gutes Gespräch mit dem einen oder anderen im Clubhaus.
Alles in Allem eine runde Sache unsere SR-Betreung: Unsere Zuschauer haben die Absicht erkannt auf einer respektvollen Basis miteinander umzugehen, d.h. nicht nur die eigene Mannschaft anzufeuern sondern auch die Leistung der Gäste anzuerkennen und vor allem dem Unparteiischen auch die notwendige Achtung vor seiner Leistung zu geben, ja sogar bei dem einen oder anderen “Pfiff” etwas Nachsicht zu üben.
Vielleicht war diese verbessrte Grundeinstellung mit ein Anlaß, daß wir nach der Vorrunde an der Spitze der Fairplaywertung standen, und am Rundenende immerhin noch den 2.Platz einnehmen konnten. Übrigens, für den 1.Fairplayplatz hätten wir vom Verband 1000 Euro erhalten!! Es lohnt sich also gemeinsam fair zu sein, ein dickes Lob auch an unsere treue Fangemeinde! Die Bezirksliga ist eine neue Herausforderung die sicherlich nur mit vereinter Kraft zu meistern sein wird. Gemeinsam, Mannschaft und Fan`s, sollten wir trotz unbedingtem Siegeswillen auch in der neuen Runde das bemerkenswerte Fairverhalten weiter entwickeln und den guten Ruf auch in der neuen (alten) Spielklasse weiterpflegen.
Ach ja, eigentlich sollte hier nur die Mitteilung stehen, daß der VfB Vorstand den Vertrag mit unserem SR-Betreuer Werner Hünerfauth einstimmig um ein Jahr verlängert hat, aber alles andere mußte ja auch mal öffentlich gemacht werden. Zum Schluß die Bitte an unsere treuen Anhang: Unterstüzt unsere Mannschaften weiterhin zahlreich und stimmkräftig – und auch über eine “Vermehrung” unseres Anhangs bei den Heimspielen wären wir nicht gerade traurig.
(srdrww.8/05)
VfB bei Heimspielen 2004/2005 mit Schiedsrichterbetreuer
“Was soll dann dess” wurde einer der Initiatoren beim Bekanntwerden dieses Versuchs wiederholt von Mitgliedern und Zuschauern gefragt. Und seit diese obige Absicht im Gespräch ist, wird, wie bei vielen Neuerungen, ein bißchen gelästert und gefrozzelt. Aber wir haben ihn jetzt, den Schiedsrichter-Betreuer und wir wollen auch erklären WARUM! Vorab eine Binsenwahrheit:
Ohne Schiedsrichter, kein Fußballspiel! – und das gilt von den Bambinis bis zu den AH-Mannschaften. Also brauchen wir alle > Spieler und Zuschauer – wen? Einen Schiedsrichter!
Und es mangelt nahezu in allen Vereinen an Sportkameraden die sich für dieses Amt zur Verfügung stellen, da liegen wir, der VfB voll im “Genossen Trend”. Was waren das für gute alte Zeiten, als der VfB über viele Jahre hinweg zeitweise bis zu 14 (vierzehn!!!) Schiedsrichter im Einsatz hatte; davon sind 4 Vereinsmitglieder für ihren jahrelangen Einsatz zu Ehrenschiedsrichtern vom SWFV ernannt wurden. Übrigens, lt. Satzung unseres Südwestdeutschen Fußballverbandes müßte der VfB derzeit mindestens 4 SR melden und mehr haben wir zur Zeit auch nicht.
Wer hat sich eigentlich schon mal Gedanken gemacht wie ein Schiedsrichter-Einsatz abläuft?
Der SR erhält im Lauf der Woche von seinem Obmann die Mitteilung, wo er am Wochenende seinen Einsatz hat. Ist er aus der Nähe des Spielorts oder war er schon einmal zum “Pfeiffen” dort – ist die Anfahrt kein großes Problem. Andernfalls muß er den Spielort auf der Landkarte suchen, dies trifft für viele Sportkameraden vom Badischen Fußballverband zu, aber auch für manche Pfälzer. Dann muß er seine notwendige Anfahrtzeit eruieren, denn er muß ja mindestens eine halbe Stunde vor Spielbeginn vor Ort sein und das Spielfeld inspizieren usw.
Erfahrene SR sind ja in aller Regel “abgebrüht”, sie grübeln über ihren Einsatz vorher nicht allzuviel, aber der SR Nachwuchs wird sich schon seine Gedanken machen: was erwartet mich, der eine oder andere SR hat schon Vorwarnungen jedweder Art über das Publikum; wenn er am Spielort ankommt – als Fremder – sucht er Ansprechpartner des Gastgeber-Vereins usw. usw.
Und hier kommt unser Schiedsrichterbetreuer Werner Hünerfauth ins “Spiel”. Er ist in Absprache mit dem geschäftsführenden Vorstand und den beiden Ehrenvorsitzenden über seine Aufgaben, Rechte und Pflichten eingehend informiert und ist willens dies in einem guten Stil für den VfB zu erbringen. Wir hoffen und wünschen, daß wir ihm – alle – helfen unser Vorhaben zu einem guten Gelingen zu bringen. Das soll beileibe nicht heißen: Ab jetzt dürfen wir unseren Fußball nicht mehr “leben”, unsere Elf nicht mehr lautstark anfeuern, dürfen nicht mehr Abseits ins Spielfeld rufen usw. usw.
Nein, Fußball lebt von Emotionen, von Anerkennung der Leistung aller Beteiligten, von Zustimmung, Ablehnung, von lautstarker Anfeuerung der eigenen Elf, aber auch von Respekt vor der Leistung von Schiedsrichter und Gegner und nach Spielende auch vom kameradschaftlichem Beisammensein und ganz zum Schluß mit dem Wunsch und Gruß “Auf Wiedersehen”.
Dies, unser angeführtes Szenario ist natürlich die Idealvorstellung. Aber – versuchen wir`s doch mal! Vielleicht kommen wir gemeinsam an dieses Ziel etwas näher dran – und gerade weil gutes Benehmen und faires Verhalten noch nicht mal was kostet:
Gerade darum sollte es auf jeden Fall unser aller Ehren und Anstrengung wert sein.
Ein paar Infos von der Homepage des Südwestdeutschen Fußballverbandes:
z.Zt. gibt es 1008 Vereine mit ca. 100000 Spielern in ca. 5 600 Mannschaften.
Im SWFV sind 2098 Schiedsrichterkameraden “an der Pfeife”.
Wir sind der Überzeugung, dass diese Sportkameraden immer Respekt und Anerkennung, manchmal auch etwas Nachsicht verdienen und dies auf allen unseren Sportplätzen.
(srdrww.9/04)


